VT 95 im Einsatz auf der Eifel-Börde-Bahn

Die Eifel-Börde-Bahn feiert im Jahr 2014 ihr 150 jähriges Bestehen. Die 30 km lange Bahnlinie von Düren nach Euskirchen wurde als Ausgangsstrecke für das spätere Streckennetzes in der Eifel im Oktober 1864 eröffnet. Aus diesem Anlass hatten sich die IG Rurtalbahn e.V. – AK Bördebahn und der Bürgerbahn e.V. am ersten Oktoberwochenende einen historischen Schlusspunkt zur Fahrtsaison 2014 einfallen lassen. Am 3. Oktober wurden die sonst hier verkehrenden RegioSprinter durch zwei historische Triebwagen ersetzt. Zwischen Düren und Zülpich kam der Talbot T1 der Rurtalbahn aus dem Jahr 1952 zum Einsatz, während wir mit unserem VT 95 auf dem Abschnitt Zülpich - Euskirchen pendelten. Beide Fahrzeuge verkehrten dabei im regulären Fahrplan des „Bördeexpress“. Der Einsatz unseres VT 95 hatte dabei einen besonderen Reiz, da Triebwagen dieses Typs zu Bundesbahnzeiten regulär auf der Strecke eingesetzt wurden.

Bereits am frühen Morgen startete die Überführung samt Beiwagen und Zugbegleitpersonal von Gerolstein aus über die Eifelstrecke in Richtung Norden. Nach dem Umsetzen in Euskirchen erreichten wir gegen halb neun Zülpich. Der VT 95 pendelte dann den Tag über im Stundentakt insgesamt zehnmal auf dem 10 km langen südlichen Streckenabschnitt nach Euskirchen. Der Beiwagen musste in Zülpich verbleiben, da der enge Takt nicht genügend Zeit zum Umsetzen an den Endpunkten ließ. Unterwegs hatten unsere Zugbegleiter einiges zu tun, denn die Fahrten waren durchweg gut frequentiert. Währenddessen diente der Beiwagen in Zülpich als originelles Zugcafé. Mit Ankunft des letzten Pendels aus Richtung Euskirchen gegen 19:30 Uhr, endete ein durchweg erfolgreicher Einsatztag bei traumhaftem Herbstwetter. Bei einbrechender Dunkelheit wurde schließlich die Rücküberführung ins 80 km entfernte Gerolstein angetreten, es war sicherlich nicht der letzte Besuch bei den Kollegen vom "Bördeexpress".

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