Jahreshauptversammlung wählt neuen Vereinsvorstand

 

An der Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 nahmen gut 30 Vereinsmitglieder teil. Die Versammlung wurde gemäß Einladung und vorgesehner Tagesordnung durchgeführt:

    

Jörg Petry nahm als Vereinsvorsitzender die Begrüßung vor, danach wurde von Schriftführer Theo Mayer der Tätigkeitsbericht 2013 verlesen. Im Anschluss folgte der Kassenbericht 2013 von Ralf Neuendorf. Der Verein stehe finanziell gut dar. Trotz weniger Fahrten konnten durch diverse Verkäufe so viel Einnahmen erzielt werden, womit die Ausgaben für z.B. Miete, Nachrichtenblatt, Einkauf von Getränken oder Verwaltung abgedeckt werden konnten.  Es war nun nach drei Jahren wieder eine Neuwahl des Vorstandes erforderlich.

 

In den einzelnen Wahldurchgängen wurde Jörg Petry als Vereinsvorsitzender erneut gewählt. Der Stellvertreter Jochen Neuhaus stellte sein Amt (aus Zeitgründen) zur Verfügung, als sein Nachfolger wurde Ulli Klaas gewählt. Ralf Neuendorf wurde als Schatzmeister wiedergewählt, ebenso Theo Mayer als Schriftführer. In einen erweiterten Vorstand wurden als Beisitzer Jochen Neuhaus, Martin Hostert und Herbert Neuendorf gewählt. Die Wahlergebnisse waren einstimmig bis auf die erforderlichen Enthaltungen. Als Kassenprüfer werden Uwe Schaller und Thomas Grommisch für die nächsten zwei Jahre fungieren.

 

Danach berichtete Jörg Petry zum Stand Westeifelbahn (Gerolstein – Prüm): Um die Strecke überhaupt wieder befahren zu können, muss sie freigeschnitten und die Bauwerke überprüft werden. Betroffen sind hier die Städte Gerolstein und Prüm. Prüm hatte sich zwar gegen eine Reaktivierung ausgesprochen, aber das Urteil des OLG sollte dieses nun doch ermöglichen. Geplant sind primär touristische Fahrten der VEB, nicht der RSE. Diese sind jedoch noch nicht gesichert, so will Gerolstein für die Nutzung der Strecke eine Pacht erheben, die RSE würde dagegen nur einen symbolischen Euro zahlen. Jörg Petry könnte sich auch eine schrittweise Reaktivierung der Strecke vorstellen, zum Beispiel zuerst den Abschnitt Gerostein – Müllenborn Bhf., ggf. auch mit einem zeitlich befristeten Probebetrieb. Im November stehen hierzu wieder Ratsbeschlüsse der Städte an. Für einen Freischnitt ist der Verein gefordert, eine Vergabe an einen Auftragnehmer wäre zu kostspielig.

 

Des Weiteren wurde zum Stand der Eifelquerbahn informiert: Es gäbe keine Neuigkeiten, die Betriebsgenehmigung ist Ende 2012 abgelaufen, in die Infrastruktur muss investiert werden. Die VEB wird diese Infrastruktur jedoch nicht mehr betreiben. Das Land hat zwar die bekannten 13 Mio. Euro im Haushalt 2014/15 eingestellt, jedoch steht die Freigabe unter dem Vorbehalt einer Beteiligung der anliegenden Kommunen (zwei Kreise und fünf Verbandsgemeinden) mit 15 % und Nutzung der Strecke nur im Rahmen touristischer Verkehre. Jörg Petry sieht eine Reaktivierung daher eher pessimistisch, so mache aus seiner Sicht nur ein täglicher, durchgehender Verkehr auf der gesamten Strecke Sinn.

 

 

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