Satzung des Vereins

 

 

 

 

 

Eifelbahn e.V.

 

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

 

 

 

 

 

  1. Der Verein führt den Namen „Eifelbahn“, nach erfolgter Eintragung mit dem

    Zusatz „e.V.“.

 

 

 

 

 

  1. Sitz des Vereins ist Gerolstein.

 

 

 

 

 

§ 2 Rechtsform, Geschäftsjahr

 

 

 

 

 

  1. Der Verein ist im Vereinsregister des für seinen Sitz zuständigen Amtsgerichts einzutragen.

 

 

 

  1. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

 

 

 

 

 

 

§ 3 Zweck des Vereins:

 

 

 

 

 

  1. das Interesse und Verständnis für die Entwicklung der Eisenbahnen als einen wichtigen Teil der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Gesamtgeschichte und speziell der des Eifelraumes zu wecken und zu pflegen.

 

 

 

 

 

  1. Wertvolle Zeugnisse der Eisenbahngeschichte als kulturelle und technische Denkmäler der unsere Zeit mitformenden Technik zu erhalten.

 

 

 

 

 

  1. durch Schaffung eines touristischen Museumsbahnbetriebes auf den Schienenstrecken der Eifel, speziell auf der grenzüberschreitenden Strecke Gerolstein – Jünkerath – Weywertz, einen Beitrag zur Völkerverständigung und zum Zusammenwachsen Europas zu leisten.

 

 

 

 

 

§ 4 Zweckerreichung

 

 

 

Der Verein möchte seinen Zweck erreichen:

 

 

 

  1. durch Veranstaltung von Studienfahrten

 

 

 

  1. durch Veranstaltung von Vorträgen, Führungen und Ausstellungen

 

 

 

  1. durch Schaffung und Ausbau eines eigenen Archivs und Herausgabe von Veröffentlichungen

 

 

 

 

  1. die betriebsfähige Erhaltung eisenbahngeschichtlich besonders wertvoller Fahrzeuge und Einrichtungen,

 

 

 

  1. durch die Einbringung der genannten Fahrzeuge sowie sonstiger den Eisenbahnbetrieb betreffende Gegenstände in eine eigene Sammlung,

  2. durch die fördernde Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Institutionen, deren Ziele mit den Absätzen der §§3 und 4 der vorliegenden Satzung übereinstimmen,

 

 

 

 

 

  1. durch Durchführung eines touristischen Museumsbahnbetriebes auf geeigneten Strecken.

 

 

 

$ 5 Gemeinnützigkeit

 

 

 

 

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt somit nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben., die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

 

 

 

$ 6 Mitgliedschaft

 

 

 

 

 

  1. Der Verein besteht aus

    a) ordentlichen Mitgliedern

    b) Ehrenmitgliedern

 

 

 

 

 

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden

 

 

 

 

 

Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht erblich.

 

 

 

 

 

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

 

 

 

  1. Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es eines schriftlichen Antrages; über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

 

 

 

  1. Wer sich um Arbeit und Ziele des Vereins besonders verdient gemacht hat, kann durch Beschluss des Vorstandes, der von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu bestätigen ist, zum Ehrenmitglied ernannt werden.

 

 

 

  1. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der anderen Mitglieder, sind jedoch von der Zahlung des Jahresbeitrages entbunden.

 

 

§ 8 Rechte der Mitglieder

 

 

 

Die Mitgliedschaft berechtigt:

 

 

 

 

 

  1. zur Teilnahme und Abstimmung bei der Mitgliederversammlung sowie zur Stellung von Anträgen

 

 

 

  1. zur verbilligten Teilnahme an Studienfahrten, sofern der im Kostenbeitrag enthaltene reine Fahrpreis über dem Normalfahrpreis laut Bahntarif angesetzt werden muss.

 

 

 

  1. zur freien Benutzung des Archivs,

 

 

 

  1. zum Bezug von Veröffentlichungen des Vereins zu Vorzugspreisen,

 

 

 

  1. zum freien Eintritt in die öffentlich zugängliche Sammlung des Vereins.

 

 

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder

 

 

 

 

 

Die Mitgliedschaft verpflichtet:

 

 

 

 

 

  1. zur Beachtung der vom Verein erlassenen Satzung und Beschlüsse

 

 

 

  1. zur Zahlung des Jahresbeitrages gemäß besonderer Beitragsordnung.

 

 

 

§ 10 Verlust der Mitgliedschaft

 

 

 

 

 

Die Mitgliedschaft endet:

 

 

 

 

 

  1. durch Tod einer natürlichen oder Liquidation einer juristischen Person

 

 

 

  1. durch Austritt aus dem Verein. Dieser kann nur durch schriftliche Erklärung an den Vorstand unter Einhaltung einer sechswöchigen Frist zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen. Der Beitrag für das laufende Jahr ist jedoch zu entrichten. Als Erklärung des Austritts ist zu behandeln, wenn ein Mitglied mit der Beitragszahlung länger als ein Jahr im Rückstand ist. Der Vorstand stellt die Beendigung fest und teilt dies dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich mit.

 

 

 

  1. durch Ausschluss. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied den Zwecken und Zielen des Vereins in grober Weise zuwider handelt oder sich einer Handlung schuldig macht, die geeignet ist, das Ansehen des Vereins zu schädigen. Über den Ausschluss entscheidet nach vorheriger Anhörung des Betroffenen der Vorstand..

    Gegen den Ausschluss kann die Entscheidung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung angerufen werden.

 

 

 

  1. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle satzungsmäßigen Rechte, ausgenommen das Recht zur Anrufung der Mitgliederversammlung bei Ausschluss.

 

Das ausgeschiedene Mitglied hat alles in seinem Besitz befindliche Vereinseigentum dem Verein unverzüglich und in ordnungsgemäßen Zustand zurückzugeben. Ein Zurückhaltungs- oder Aufrechnungsrecht steht ihm nicht zu. War das ausgeschlossene Mitglied mit einem Vereinsamt betraut, hat es das Amt mit sämtlichen Unterlagen dem Vorstand zu übergeben.

 

 

 

§ 11 Beiträge

 

 

 

 

 

  1. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe einer besonderen Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

 

 

 

  1. Der Vorstand kann in Einzelfällen nach Ermessen Sonderregelungen hinsichtlich der Beitragspflicht und der Zahlung vornehmen,

 

 

 

§ 12 Organe des Vereins

 

 

 

 

 

Organe des Vereins sind:

 

 

 

 

 

  1. die Mitgliederversammlung

 

 

 

  1. der Vorstand.

 

 

 

§ 13 Die Mitgliederversammlung

 

 

 

 

 

1. In jedem Geschäftsjahr findet einmal eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Ort und Zeit bestimmt der Vorstand.

 

 

 

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme und Diskussion des Jahresberichts, des Kassenberichts sowie des Berichts der Kassenprüfer

b) Entlastung des Vorstandes

c) Wahl des Vorstands

d) Wahl von zwei Kassenprüfern und zwei Stellvertretern

e) Beschlussfassung über die Beitragsordnung, insbesondere über die Höhe des Jahresbeitrages

f) Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern

g) Beschlussfassung über die Anträge von Mitgliedern

h) Endgültige Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes

i) Beschlussfassung über Satzungsänderungen

j) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

k) Beschlussfassung über die Einrichtung hauptamtlicher Mitarbeiterstellen, wenn dies durch die Entwicklung der Vereinstätigkeit und zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben erforderlich wird.

 

 

 

 

 

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen:

a) auf Beschluss des Vorstands

b) auf schriftlich begründetem Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder an den Vorstand.

 

 

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werden nur die Tagesordnungspunkte behandelt und entschieden, die Grund der Einberufung waren.

 

4. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung hat schriftlich mit einer Frist von vier Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Anträge von Mitgliedern zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mit schriftlicher Begründung mindestens zwei Wochen vor deren Zusammentritt beim Vorstand vorliegen.

 

5. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung hat schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen.

 

6. Dringlichkeitsanträge, die von mindestens ¼ der auf der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliedern unterstützt werden, werden ohne Einhaltung einer Frist in die Tagesordnung aufgenommen. Anträge zu § 13 Abs. 2, Buchstabe i und j, sind von der Behandlung als Dringlichkeitsanträge ausgenommen.

 

7. Die Mitgliederversammlung entscheidet, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Schriftliche Stimmrechtsübertragung von abwesenden Mitgliedern an anwesende Mitglieder ist zulässig, dabei ist die Anzahl auf drei Stimmrechtsübertragungen pro anwesendes Mitglied begrenzt.

 

 

 

8. Über Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins und die geschlossene Aufnahme anderer Vereine, die künftig nicht mehr fortbestehen, kann nur mit ¾ aller abgegebenen Stimmen beschlossen werden. In diesen Fällen ist die Beschlussfähigkeit nur bei Anwesenheit von mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder gegeben.

 

9. Geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

 

10. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

 

 

 

§ 14 Der Vorstand

 

 

 

  1. Die Geschäfte des Vereins führt ein aus mindestens vier Personen bestehender Vorstand, welche von der Mitgliederversammlung aus den Mitgliedern auf drei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt werden. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus,so kann der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Mitglied mit der kommissarischen Wahrnehmung der Geschäfte betrauen. Der Vorsitzende muss durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

 

 

 

  1. Der Vorstand besteht aus:

    a) dem Vorsitzenden

    b) dem Stellvertreter

    c) dem Schatzmeister

    d) dem Schriftführer

 

 

 

 

 

 

         3. Die Bestellung des Vorstands ist jederzeit widerruflich, falls ein wichtiger Grund                        vorliegt Ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit                  zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

 

 

 

              4. Dem Vorstand obliegt die Gesamtgeschäftsführung sowie die Verwaltung des

 

                   Vereinsvermögens. Er hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen.

 

                   Der Vorstand entscheidet auch über die Aufnahme und – vorbehaltlich der Befugnisse

 

                  der Mitgliederversammlung – den Ausschluss von Mitgliedern.

 

               5. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein. Sie wird vom Vorsitzenden –            und bei dessen Verhinderung – vom Stellvertreter geleitet. Der Schriftführer übt bei                  der Mitgliederversammlung das Amt des Protokollführers aus. Ist er verhindert,                       ist vom Leiter der Versammlung ein Mitglied mit dieser Arbeit zu betrauen.

 

 

 

6. Die Sitzungen des Vorstands werden vom Vorsitzenden – und bei dessen                      Verhinderung –vom Stellvertreter einberufen und geleitet. Der Vorstand tagt bei                    Bedarf oder wenn mindestens drei seiner Mitglieder es beantragen.

 

 

                7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder der Stellvertreter und                      mindestens zwei weitere Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Bei                                      Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

 

 

                  8. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter vertreten - jeder für sich allein - den Verein                     gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

 

 

 

 

                  9. Der Vorstand hat das Recht, hauptamtliche Mitarbeiter gemäß § 13 Abs. 2                    Buchstabe k gegen angemessenes Entgelt zu bestellen.

 

           10. Die Vorstandsmitglieder verrichten ihre Tätigkeit ehrenamtlich. Die                                              ihnen  hierbeientstehenden Aufwendungen können ihnen Auf Antrag gegen                             entsprechende Nachweise erstattet werden

 

 

 

 

§ 15 Der Beirat

 

 

 

 

 

  1. Dem Vorstand kann auf Dauer oder auf Zeit ein Beirat beigeordnet werden.

  2.  Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen Vereinsangelegenheiten zu beraten und bei der Planung und Durchführung von Vorhaben zu unterstützen.

  3. Der Vorstand beruft geeignete Personen oder Vertreter juristischer Personen in den Beirat.Die Zahl der Mitglieder des Beirats ist den Erfordernissen anzupassen.
  4. Der Vorstand kann zu seinen Sitzungen Mitglieder des Beirats mit beratender Stimme hinzuziehen.
  5. Die Mitglieder des Beirats verrichten ihre Tätigkeit Ehrenamtlich. Die ihnen hierbei entstehenden Aufwendungen können ihnen auf Antrag gegen entsprechende Nachweise erstattet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 16 Auflösung des Vereins

 

 

 

 

 

Ist die Auflösung des Vereins beschlossen, so hat die gleiche Mitgliederversammlung

 

zwei Liqidatoren zu wählen, die nur gemeinsam verfügungsberechtigt sind. Die

 

Mitgliederversammlung beschließt zugleich über die Verwendung des

 

Vereinsvermögens. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

 

fällt das Vermögen des Vereins an die „Bahnbetriebswerk Gerolstein gGmbH“,

 

Kasselburger Weg 16, 54689 Gerolstein, die es unmittelbar und ausschließlich für

 

gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

§ 17 Inkrafttreten der Satzung

 

 

 

 

 

Diese Satzung vom 13. Januar 1995, zuletzt geändert am 25.03.2017, tritt mit sofortiger

 

Wirkung in Kraft.

 

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